Fliegen in Cochabamba

 

grafik_inca grafik_inca Beim Namen Cochabamba ( Quechua: cocha = See, bamba = Ebene, da es im unzugänglichen gebirgigen Hinterland im Osten der Hochebene in einer weiten freien Fläche mit Seen liegt) dachte ich bisher immer an Coca-Blätter und deren Derivate. 90 % des bolivianischen legalen und illegalen Coca-Anbaus geschieht in Chapare, den warmen Landflächen am nahen Ostabhang der Anden hier. Das macht die Region Cochabamba zu einem grossen Handelszentrum mit "Agrargütern". Zudem aber ist Cochabamba das Zentrum des bolivianischen Flugsports. Es gibt Wettkämpfe hier, gute lokale Piloten und schöne gepflegte Startplätze.
Geflogen wird an den Südhängen des den weiten Talkessel nach Norden hin abgrenzenden Gebirgszuges. Der höchste Gipfel dieser Bergkette ist 5200 m hoch. Der Startplatz liegt auf 3400 m bei Huyllana, auf halber Strecke der Strasse Cochabamba - Sacaba den Fahrweg nacht links bergauf gen Norden. Landung im Tal auf 2800 m.

 

 

Startplatz Cochabamba-Tal. Rechts im Hintergrund die Stadt. Von dem kleinen länglichen Hügel den die Stadt umgibt sind lokale Piloten ebenfalls geflogen. Gute Thermik, aber wegen des nahen Flughafens verboten.

 

Blick im Flug gen Osten. Cochabamba ist zwar nur die drittgrösste Stadt im Lande, aber das fruchtbare Tal drum herum bildet das am dichtesten besiedelte Department Boliviens.

 

Ochsenpflug von oben. Der Campesino geht grad ins Haus zur Mittagspause.

 

Allerseelen-Altar im Plaza de Armas, Cochabamba. Bei den Protesten im Oktober 2003, die zum Präsidentensturz führten, starben mehr als 80 Männer, Frauen und Kinder, als dem Militär der Befehl zum Schiessen in die Menge gegeben wurde.

 

----------------------------------------------- Mit dem Gleitschirm über den Inka-Straßen -----------------------------------------------