Der einfachste Weg, um von
Uyuni
zum Licancabur zu gelangen ist, mit Hilfe eines der zig Touri-Unternehmen, die uns reiche Fremde
in Jeeps durch die Wüste kutschieren. Die grenzenlose Weite und salzig-trockene Kargheit dieser Gegend sollte nicht darüber hinwegtäuschen,
dass abseits des Salzes nicht doch auch Menschen in der Wüste beheimatet sind. Ein Leben, das einem Vorüberziehenden
grosse Achtung abnötigt.
Die Landschaft ist bereits in vielen Büchern beschrieben worden: grenzenlose weisse Salzebenen, viele Vicuñas, Flamingos, Vizcachos, Kakteeninseln, skurrile Steinformationen, Geysire, farbige Seen und und und...
Für einen Flug eignen sich eigentlich viele Berge, es ist mehr eine Frage der einfachen Erreichbarkeit. Vom Hang des Vulkans Tanapu im Norden des Salars sind bereits Flüge über die Ebene gemacht worden. Wegen der geringen Steilheit des Vulkans kommt man nicht sehr weit, aber die Sicht muss grandios sein. Für mich war es nur der Wegabschnitt zum Licancabur, daher nur eine kleine Bildersammlung.
Schön gezeichnete Lamas kurz vor Uyuni.
Schulappel am Sonntagmorgen.
Die blendend weisse Salzwüste, ungefähr ein Drittel der Fläche der Schweiz, scheint dem Auge schier unendlich.
Sie ist überall von einer Musterung durchzogen, deren Form im Idealfall, wie rechts zu sehen, genau Hexagone = Sechsecke sind.
Sie entstehen durch den grossen Unterschied
zwischen Hitze des Tages und Kälte der Nacht. Hierbei dehnt sich die gesamte Salzfläche symmetrisch aus und zieht sich wieder zusammen.
Die so entstehenden Sechsecke sind die kreisähnlichste Bedeckung einer ebenen Fläche.
Vereinzelt mitten in der weissen Wüste kleine kakteenbewachsene Inseln. Der Kaktus in der Mitte ist 12 m hoch und 1200 Jahre alt, da man ein Wachstum von einem Meter alle 100 Jahre rechnet. Links im Hintergrund des ersten Bildes der Vulkan Tanapu, möglicher Startplatz für einen Salzgleitflug.
An vereinzelten Stellen wird noch Salz abgebaut, denkbar einfach, man muss es nur vom Boden abschrabbeln und in Säcke füllen.
Wüstenflamingos in der Laguna Hedionda,
nach Schwefel duftende Geysire
und immer wieder endlose Wege...
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