Cotopaxi

 

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Cotopaxi, (Herkunft des Namens wahrscheinlich nicht Quechua, könnte laut J. Anhalzer "kopfloser Poncho" bedeuten). Der am häufigsten bestiegene Berg Ecuadors und damit wahrscheinlich sogar Südamerikas. Gelegen im gleichnamigen Nationalpark 30 km südöstlich von Quito (siehe auch topografische Ecuador-Karte), umgeben von feuchtem Paramo. Mit 5897 m der zweithöchste Berg Ecuadors, ein noch aktiver Vulkan (letzter Ausbruch 1904), der 2003 deutliche Erwärmung zeigte.

Tour zum Cotopaxi Anfang Juli 2003 mit zwei Freunden, Michael und Phil, leider ohne ohne Gleitschirm. Flüge vom Gipfel sind bereits gemacht worden, häufiger allerdings nur von oberhalb der Hütte hinab zur Laguna Limpiopungo.

 

Abentlicher Blick auf Cotopaxi und Rumiñahui (links) von Westen, von unserem Schlafplatz auf dem Corazon aus gesehen (Foto von Kai Laufen)).

 

Die schöne Form des Vulkans wird in der Satellitenaufnahme der NASA (http://earthobservatory.nasa.gov) noch deutlicher.
Links oben der erodierte Krater des Rumiñahui .

 

Von Nahem sieht der Riesenvulkan niedrig und spielend leicht zu ersteigen aus, eine Täuschung die bei allen Vulkanen von der gleichmässigen Steigung der Flanken herrührt .Das gelbe Gebäude ist das Refugio San Jose (4800 m). Ziemlich leer bei unserem Eintreffen, manchmal an Wochenenden allerdings hoffnungslos überfüllt.

 

Kurz vor Sonnenaufgang am Gipfel. Aus den Wolken ragen noch Antisana und Cayambe heraus.

 

Eisbilder beim Abstieg.

 

Abruptes Gletscherende, frühmorgens vielleicht der schwierigste Teil der Besteigung. Route leicht rechts nicht mehr im Bild. Aufstiegszeit ca 6 h, Abstieg ca 2.5 h. Bei guten Bedingungen mit vorhandener Spur eine, abgesehen von der Höhe, nicht allzu schwierige Tour. Bei Neuschnee ohne Spur oder bei Wetterumschlag ... erlaube ich mir lieber kein Urteil.

 

 

 

----------------------------------------------- Mit dem Gleitschirm über den Inka-Straßen -----------------------------------------------