Fliegen in Ayacucho
Ayacucho
(
Quechua:
aya = Tod, cucho = Ecke), finsterer Name für eine Stadt, die hauptsächlich durch den Terror des
Sendero Luminosos
und des Militärs
Berühmtheit erlangt hat. Da nahebei die alte Hauptstadt des
Huari-Reiches
lag, führte die
Inka-Strasse
hier vorrüber.
Die die Stadt umgebenden Hügel sind eher niedrig, so dass das beste Fluggebiet in der Nähe wohl
das Tal von Winchus (20 km südöstlich) ist. Vom namenlosen nächsten Hügel, der die Stadt mit seinem Kreuz überragt, machte
ich ein paar mittelmässige Versuche, über Ayacucho zu soaren.
Startplatz auf 3180 m mit Blck auf die Stadt. Aufstieg 1/2 Stunde. Abgesehen von der geringen Höhe ist der Startplatz ideal.
Oben sitzt Kühe hütend ein altes Mütterchen, das augenscheinlich kein Wort spanisch
spricht. Der Versuch mit Quetchua verläuft äusserst holprig, oder wohl eher nicht...
Leichtes thermisches Soaren am Hang, aber lange kann ich mich nicht halten, da es zum sicheren Landeplatz nur 280 Hm sind.
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