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Von Chachapoyas nach Cajamarca

 

 

Dauerregen in Leymebamba. Die Nachkommen Victor v. Hagens pflegen hier ein eindrucksvolles Museum indinanischer Kulturen dieser Gegend.
"Quand la pluie étalant ses immenses trainées d'une vaste prison immite les barreaux..." (Baudelaire) 

 

Blick zurück auf Leymebamba. Von hier per Lastwagen zum Río Marañon. Man überquert einen Pass von 3600 m (eventuell Flug ins Marañon-Tal möglich). Auf den Feldern unterhalb des Passes laden wir zu viert 70 Zentner Kartoffeln auf, die in einer nächtlichen Fahrt hinunter gebracht werden sollen. Im Vergleich zur Lastwagenfahrt am Ende vom Huancabamba-Tal kann ich daher beurteilen, auf Kartoffeln schläft es sich besser als auf Schweinen.

 

Ein fünf Zentimeter langer Exot am Wegesrand

 

Abbrennende Pampaflächen. Rauch von Campesino-Feuer, der sich in die Abendwolken mischt. Caspar David Friedrich in Peru...

 

Lager am Río Marañon (möglicher Landeplatz).
Der peruanische Dichter Ciro Alegria nennt ihn "La serpiente de oro", die goldene Schlange.
Vergebliches Fischen im Fluss (überhaupt war mein Angelzeug vergebens dabei), dafür aber süsse Mangoernte in den Gärten.

 

Blick zurück zum Marañon. Nur wo Menschenhand am Werke ist, wird das Flusstal fruchtbar grün.

 

In kürzester Zeit durchkreuzt man alle Klimazonen: Von tropisch feucht zu Wüste zu den gemässigten Flächen mit Getreidefelder der Pampa hinauf. Letzter Stop vor Cajamarca, Celendin. Warten auf Mit-Passagiere für das Sammeltaxi.

 

 

 


----------------------------------------------- Mit dem Gleitschirm über den Inka-Straßen -----------------------------------------------