Nebelwald-Flug vom Puma Urco nach Chachapoyas

 

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Die Chachapoyas, die Wolkenkrieger müssen ein tapferes Völkchen gewesen sein. Mit riesigen Festungsanlagen, einem weitverzweigten Strassensystem sind sie nie gänzlich von den Inkas unterworfen worden. Als sie allerdings nach deren Niederlage gegen die Spanier frohlockten, kamen sie vom Regen in die Traufe. Unter spanischer Herrschaft waren 200 Jahre später nur noch weniger als ein Zehntel von ihnen am Leben.

Ihre Stadt Chachapoyas, umgeben von Nebelwald, scheint auf den ersten Blick nicht für Flüge zu taugen. Das täuscht jedoch. Die nächste grössere Erhebung bei Chachapoyas, ein an der Fahrstrasse nach Levanto gelegener, mit Antennen gekrönter, Berg im Nordosten, der auf der Karte als Puma Urco, Pumagipfel bezeichnet ist, ist ein hervorragender Flugberg. Er ist 3300 m hoch und dicht mit Büschen und Bäumen verwachsen, aber es gibt kleine Lichtungen in denen die Campesinos ihren Mais anbauen oder Tiere grasen lassen. Mit dem Bus fährt man Richtung Levanto bis auf 2800 m, Rest zu Fuss.

 

 

Startplatz Puma Urco in einer kleinen Lichtung direkt unterhalb des Gipfels

 

Flug durch Wald und Nebel Chachapoyas entgegen. Es ist noch früh, 9 Uhr. Da es mein erster Flug hier ist, habe ich nicht das Einsetzen stärkerer Thermik abgewartet. Aber die leichten Aufwinde zeigen bereits, dass auch gute Thermikflüge hier möglich wären. Ganz ohne Aufwinde wäre es auch schwer geworden bis ins 7 km entfernte Stadion zurückzugelangen.

 

Landeanflug ins Stadion

 

Wanderung Kuelap, Valle Belén

       

 

 

       

 

 

       

 


----------------------------------------------- Mit dem Gleitschirm über den Inka-Straßen -----------------------------------------------